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11. Juli 2010 Dinkelsbühl – Mulhouse Heute begann für uns auch mental der Urlaub; wir schliefen bis 8:30 Uhr und standen eigentlich auch nur auf, weil die Sonne schon wieder unermüdlich auf das Dach des Wohnmobils prasselte. Im Shop des Campingplatzes gab es frische Brötchen, wobei wir keinen Moment zu früh kamen und gerade noch die letzten hellen sowie zwei dunkle Brötchen ergatterten. In aller Gemütlichkeit räumten wir anschließend wieder alles ins Wohnmobil und starteten gegen 11 Uhr zur Weiterfahrt. Heute steuerte Doreen unser Gefährt und hatte als erste Aufgaben das Verlassen des Zeltplatzes sowie das Ansteuern der nahegelegenen Tankstelle zu meistern. Aber sie packte das ganz souverän und nachdem auch der Durst unseres Campers gestillt war (immerhin 15,3l/100km) ging es nun wirklich endlich weiter. Über die A7 gelangten wir zurück zur A6, auf der wir bis zum Kreuz Walldorf fuhren und dann auf die A5 in Richtung Karlsruhe abzweigten. An der Raststätte Bruchsal legten wir unsere Mittagspause ein, die Kinder gingen kurz auf den Spielplatz, suchten aber schon bald wieder einen ruhigen Schattenplatz, denn das Thermometer war bereits wieder auf 36°C geklettert. Die Weiterfahrt war zunächst ziemlich nervig, denn die Autobahn war in einem recht beklagenswerten Zustand. Folgerichtig mussten wir uns dann bis zum Hochschwarzwald durch eine Reihe endloser Baustellen kämpfen. Erst ab etwa Freiburg im Breisgau konnten wir die Fahrt wieder genießen; zum Glück waren wegen des Sonntagsfahrverbotes wenigstens keine Lastkraftwagen unterwegs… Gegen 17 Uhr begannen die Kinder, die in der Zwischenzeit ein paar DVD´s und Hörspiele gesehen bzw. gehört hatten, unruhig zu werden und so machten wir noch einen kleinen Stopp mit Pfirsichen und Schokoriegeln. Am Dreieck Neuenburg wechselten wir auf die A36 und nur wenige Minuten später überquerten wir den Rhein und befanden uns damit ab sofort auf französischem Boden. Aus dem ADAC-Campingführer hatten wir einen schönen Campingplatz bei Mulhouse herausgesucht, der über einen Pool und freies WLAN verfügte. Die Anfahrt war gut ausgeschildert und so waren wir nach wenigen Minuten auf dem Camping de l´Ill angekommen. Wir suchten uns einen schönen, schattigen Platz, stellten unser Wohnmobil ab und enterten als allererstes den Pool. Die Kinder waren begeistert und auch wir genossen die nach diesem langen Fahrtag wohlverdiente Erfrischung.
Gefahrene Strecke: 380 km Übernachtung: Eurl Flobrival Camping de l´Ill (24,55€)
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